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Es war März 2006, kurz nach Mitternacht, als wir das Hotel betraten. Nachdem wir an der Rezeption unseren Wunsch nach einem ruhigen Zimmer kund getan hatten, bezogen wir das Zimmer 513. Es war ausreichend groß. Und wenn wir die beiden Einzelbetten zusammenschoben, würde es noch geräumiger aussehen. Auch das Bad mit Badewanne war sauber und großzügig bemessen. Leider war der eingebaute Kleiderschrank nicht sehr groß, bzw. es fehlte an Ablageflächen. Für einen mehrwöchigen Urlaub war hier nur sehr schwer die notwendige Bekleidung unterzubringen. Aber es gab ja auch noch die Nachtschränke und den Schreibschrank. Das Restaurant: Im linken Bereich standen die kleinen Tische mit jeweils vier bis sechs Polsterstühlen. Rechts das kalte Buffet. Dahinter die Warmhalteschalen. Und noch weiter hinten war ein Koch damit beschäftigt „Lahmacun“, die kleinen gefüllten Teigschiffchen, zuzubereiten. Unmittelbar daneben die Brotbar mit „Ekmek“ und Weizenbrötchen. Das „Süße Buffet“, welches für ein Hotel dieser Größenordnung gut bestückt war, befand sich am Ausgang zur überdachten Terrasse. Im seitlichen Gartenteil befand sich eine Minigolfanlage mit 5 Löchern, die aber mal gründlich überholt werden müßte und ein größeres, offenes Gartenhaus, welches bereits mit Mobiliar bestückt war. Daran schloß sich ein kleines, dreistöckiges Nebengebäude mit 36 Zimmern an. Rechter Hand befand sich der Pool (vor der Überdachung des Innenpools) mit ausreichend Stellfläche für die Liegen. Vor dem Nebengebäude, zum Meer hin befand sich die Poolbar mit mehreren, teilweise beschatteten Sitzgruppen. Zum Strand mußten wir ein paar Stufen hinabgehen. Der Sandstrand war nicht sehr breit. Höchstens 20 Meter. Aber für zwei bis drei Reihen Liegestühle reichte es allemal. Der feine Sandstrand verlief sich nach etwa 150 Meter an einer aufgeschütteten Mole, die ins Meer hinaus ragte und deren Ende sich leicht zum Ufer hin krümmte. Dadurch bildete sich ein kleines Hafenbecken, in dem mehrere Fischer- und Ausflugsboote lagen. Vom Strand aus betrachtet gab es auf der linken Seite eine Wiese mit “Sportgeräten”, dahinter, etwas erhöht, der Pool mit den Liegen und Sonnenschirmen. Hinten links die Schwimmhalle, direkt neben dem Eingang zum Basisgeschoß, durch den man auch zu Hamam, Frisör, Shop und Aufenthaltsräumen gelangte. Darüber die Terrasse und das Restaurant. Und über dem Ganzen erhob sich das gelbe Bettenhaus mit seinen sechs Stockwerken (inkl. Dachgeschoß). Auch im April 2008 waren wir im Aska Baran und wurden wieder einmal nicht enttäuscht. Wir bezogen das Zimmer 309 (mit herrlichem Meerblick). Auch ansonsten haben wir uns in diesem Urlaub wieder “sauwohl” gefühlt. Unserer Meinung nach war es sogar noch besser als im März 2006. Im Oktober/November 2009 sind wir erneut im Aska Baran abgestiegen. An dem uns zugewiesem Zimmer 511 und dem allgemeinen Service gab es wiederum nichts auszusetzen. Ganz im Gegenteil. Fazit: Dieses Hotel ist für Leute, die es gern ruhig haben, sehr zu empfehlen! Und es hat zurecht die vier Sterne! Es ist 12 Monate im Jahr geöffnet (daher Überwinterung möglich!). Nur Winter 2009/2010 wegen Renovierung geschlossen! Lage: Direkt gegenüber von Avsallar. Am eigenen Sandstrand. Gäste: sehr viele Stammgäste (älteres Publikum) aus Deutschland und deutschsprachigem Westeuropa. Dieses Hotel ist nicht unbedingt Eltern mit Klein- und Schulkindern sowie jüngerem Publikum zu empfehlen. Zimmer und Zimmerservice: sehr gut. Safe im Wandschrank (2 EUR/Tag) Restauration: selbst für ein 4-Sterne-Domizil üppig Sportmöglichkeiten: Fitnessraum, Tischtennis, Poolbillard, Wassersport Strand: schmaler, mit feinem Sand ausgestatteter Strandabschnitt, der sanft ins Meer abfällt. Wellness: schönes Hamam (alleinstehende junge Frauen werden allerdings - auch ohne Zustimmung - gern offensiv betreut), Hallenbad, Sauna Unterhaltung: ein nicht aufdringlicher Animateur, welcher Wassergymnastik, Darts, Beachvolleyball, Boule und andere unaufgeregte Beschäftigungen anbot. Abends gab es auch mal Disco für Ältere oder eine “Künstlergruppe” von außerhalb. Als wir im März / April vor Ort waren, gab es allerdings noch keine Animation, die Poolbar war noch geschlossen, aber die Lobbybar (bis 24 Uhr) war immer gut besucht Sprachkenntnisse des Personals: ausreichend bis gut Service: immer freundlich, humorvoll, aufmerksam und hilfsbereit. Fast schon “Betreutes Wohnen”. Stammgäste erwartet besonders aufmerksamer Service (ab 3. Besuch). Anmerkung: Wer bei geschlossener Tür schlafen kann, dem wird die Nähe zur D400 nicht viel ausmachen. In den dem Meer zugewandten Zimmern, bzw. etwas von der Straße entfernten Räumen (x08 bis x14) ist dagegen ruhiger. (siehe Foto) Auch die Zimmer im Nebengebäude sollen angenehm ruhig sein, wie uns von Gästen berichtet wurde.
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