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Das Hotel Antik (nicht zu verwechseln mit dem Butik Antik in Side) und das Antik Garden wurde uns von Einheimischen und Gästen gleichermaßen empfohlen. Auch die Hotelbewertungen waren überwiegend positiv. Daher sind wir über unseren Schatten gesprungen und buchten im September 2008 ein Sonderangebot im Antik Garden. Schließlich wollten wir als Avsallar-Urlauber mitreden können. Aufgrund des immer noch über dem Durchschnitt liegenden Pauschalpreises war unsere Erwartungshaltung entsprechend hoch angesiedelt. Aber im Gegensatz zu anderen, günstigeren Pauschalreisen wurden wir diesmal nicht überrascht. Die Hotelanlage war zwar in einem vorzüglichen Zustand, das Mobiliar von sehr guter Qualität, der Strandabschnitt sehr breit und groß. Auch das Angebot an Restaurants und Bars entsprach unseren Erwartungen. Ebenso die vorhandenen Sport- und Wellnessangebote. Das (auch im September notwendige) Aircondition in den Zimmern war leise und kühlte den Raum schnell ab und die im gesamten Haus (auch in den Zimmern) aufgehängten “Miefquirle” sorgten sehr leise für ständige Luftbewegungen. Daß die Gästezimmer im Hotel Antik (leider zu Lasten der Balkone) recht großzügig gestaltet waren, haben wir erwartet und ist sehr erfreulich. Im Antik Garden waren die Räume teilweise noch geräumiger (mit großem Balkon oder üppiger Terrasse). Lediglich die sogenannten Sparzimmer sind wirklich als solche zu benennen und sollten gemieden werden. Das Publikum kam überwiegend aus dem deutschsprachigen Europa und bestand zu einem großen Teil aus “Stammgästen”. Aber inzwischen haben auch die Osteuropäer dieses Hotel entdeckt, sodaß wir im September 2008 etwa 1/3 der Gäste diesen Ländern zuordnen konnten. Der Zugang (unter der D400) zum Strand war bequem und sauber. Sehr gut über den Wellnessbereich im Keller oder den Parkplatz des Fugla Beach zu erreichen. Der Strandabschnitt ist flächenmäßig sehr weitläufig. Liegen waren ausreichend vorhanden. Auflagen (wie auch sonst üblich) gegen Gebühr. Die Restauration (Freifläche und geschlossene Bauweise) am Strand (dank Fugla Beach) großzügig. Der Strand selbst war aus feinstem Sand. Der Sanitärbereich wurde regelmäßig gereinigt. Daß ein so gut bewertetes Hotel auch Schwächen aufweisen kann, haben wir allerdings auch feststellen müssen. So war auffällig, daß der “Beachboy” zwar die Strandliegen am Abend wieder ordnete, aber äußerst selten für Sauberkeit sorgte (Abfalleimer entleeren, Sand harken und glätten). Auch war der gut gemeinte Getränkeservice bei den Mahlzeiten im Hotel nicht optimal gelöst. Die (schlecht ausgebildeten) Bedienungen waren unaufmerksam und wirkten (sicherlich nicht wegen des herrschenden Ramadan) phlegmatisch. Neu ankommende Gäste wurden selten bemerkt, sodaß die Getränke häufig erst sehr spät bestellt werden konnten, welche dann oft auch noch fehlerhaft serviert wurden. Gern hätten wir uns mit den Getränken selbst bedient. Aber es wurden keine Möglichkeiten geboten, sich selbst mit Kaffee und / oder Wein zu versorgen. Es fehlte im Bereich des Buffets an Kaffee-, Saft- und Weinautomaten ebenso wie an den dazu erforderlichen Tassen und Gläsern. Die einzige Ausgabestelle während der Mahlzeiten war weit von den eingedeckten Tischen entfernt und von den Kellnern umlagert. Andere Getränkeausgaben waren während der Mahlzeiten nicht geöffnet. Wer sich unmittelbar nach dem Essen in die Lobby (eine Etage höher) zurückziehen wollte, mußte die Getränke mitbringen. Sehr gut gelöst dagegen die Ausgabe der warmen Speisen. Hier sorgten die Köche mit humorvollen Erläuterungen dafür, daß nicht jeder Gast in den Warmhaltebehältern herumfischen konnte / mußte, sondern sogar erklärt bekam, was ihm auf den Teller gelegt wurde. Fazit: Dieses Hotel ist empfehlenswert für Leute, die das Gefühl haben möchten, exklusiv untergebracht worden zu sein! Es hat zurecht die vier Sterne! Aber für etliche Euro weniger bekamen und bekommen wir in anderen Häusern adäquaten Service. Lage: Direkt an der D400 gelegen. Eigene (großzügige, bequeme und saubere) Unterführung zum feinsandigen Strand Gäste: Zu 2/3 aus Deutschland (viele Stammgäste) und deutschsprachigem Westeuropa, 1/3 aus Osteuropa Zimmer und Zimmerservice: Sehr gut - Balkone im Hotel Antik haben leider nur die Größe von Schwalbennestern - von den Sparzimmern im Antik Garden ist unbedingt abzuraten. Restauration: Einem 4-Sterne-Domizil dieser Preisklasse nicht ganz angemessen. Mittags aber auch am Strand ein eingeschränktes Angebot. Mobiliar hochwertig, auf der Hotel-Terrasse leider sehr unbequeme Stühle, sodaß man nach dem Essen schnell das Weite sucht. Getränkeservice am Tisch leider unzureichend (siehe obigen Text). Das separate Spezialitätenrestaurant am Strand schien mir überflüssig, da (wegen Extrazahlung) kaum besucht - die drei Mitarbeiter hatten Langeweile (und fehlten im Speisesaal). Sportmöglichkeiten: Fitnessraum, Tischtennis, Poolbillard gegen Gebühr, Tennisplatz im Garden, Wassersport am Strand durch Fremdanbieter Strand: Sehr breiter, aus feinem Sand bestehender Strandabschnitt, der sanft ins Meer abfällt. Schöne Strandterrasse. Großzügige Strandbar (ehemaliges Restaurant des Fugla Beach) und Disco. Wellness: in die Jahre gekommenes Hamam (Anwendungen zu teuer!!), Hallenbad, Sauna, Pool am Hotel Antik sowie im Antik Garden Unterhaltung: 2 bis 3 x pro Woche Abend - Animation im Hotel oder an der Strandbar. NEU seit 2009: Amphitheater im Bereich der Stranddisco, Rutschenpool dahinter. Sonstige Animation (tagsüber) nicht vorhanden. Musik und Getränke bis 24 Uhr in Strand- und Lobbybar. Sprachkenntnisse des Personals: ausreichend bis gut Service: immer freundlich und hilfsbereit, leider nicht sehr aufmerksam. Vor- und nachmittags war stundenweise für eine Kinderbetreuung gesorgt. Anmerkung: Wer bei geschlossenem Fenster schlafen kann, dem wird im Hotel Antik die Nähe zur D400 nicht viel ausmachen. Im Antik Garden oder den dem Meer abgewandten Zimmern ist dagegen ruhiger. Das Antik Garden entstand und entsteht aus der Wohnanlage “Fugla Beach”. Der Eigentümer des Hotel Antik kaufte und kauft den Besitzern der Appartements die Räumlichkeiten ab, um dort die Bewirtschaftung (als “Antik Garden”) zu übernehmen. Noch befinden sich mehrere Einheiten in Privatbesitz. Auch ein Strandabschnitt, bzw. eine Liegefläche (terrassenförmige Liegewiese) ist diesen Bewohnern vorbehalten.
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